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Baby Ernährung -
erstes Halbjahr
 
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Baby Ernährung

Das erste halbe Jahr Baby Ernährung

Die richtige Ernährung Ihres Babys ist nicht schwer. In den ersten sechs Monaten reicht die Muttermilch dem Säugling völlig aus. Dabei sollten Sie Ihr Baby „nach Bedarf“ stillen, das heißt, dass Sie sich nicht an Zeiten halten müssen. Dennoch sollten Sie gerade am Anfang überprüfen, wie oft und wie lange Sie stillen. So erhalten Sie einen Eindruck davon, ob Ihr Baby ausreichend trinkt und schon einen Rhythmus entwickelt.

ACHTUNG: Stillen nach Bedarf heißt nicht, dass Sie Ihr Baby verwöhnen! Einen Säugling, vor allem im ersten halben Jahr, können Sie noch nicht verwöhnen, da er ausschließlich seine Bedürfnisse befriedigen will und nichts „extra“ macht oder sie manipulieren will. Und bedenken Sie: Stillen ist mehr als nur Nahrungsaufnahme! Stillen bedeutet für Ihr Baby Geborgenheit, Sicherheit, Liebe, Zuneigung. Deshalb können Sie Ihr Baby durch häufiges Stillen nicht verwöhnen, sondern Sie machen es stark, geben ihm Urvertrauen!

Falls Sie nicht stillen können, geben Sie Ihrem Baby im ersten Halbjahr industriell hergestellte Säuglingsmilch. Bitte versorgen Sie Ihr Kind nicht mit Kuhmilch, da diese Milch nicht über die notwendigen Bestandteile verfügt und zudem noch allergieauslösend sein kann. Kinder sollten – vor allem wenn sie ein Allergierisiko haben – im gesamten ersten Lebensjahr keine Kuhmilch erhalten. Insofern ist die beste Alternative zum Stillen die industriell hergestellte Säuglingsmilch. Diese hat nahezu die gleiche Zusammensetzung wie die Muttermilch.

Zu Beginn geben Sie Ihrem Baby die sogenannte Anfangsmilch. Die sogenannte Pre-Milch kommt der Muttermilch am nächsten, so dass sie diese Milch am Anfang wählen sollten. Durch ihre Ähnlichkeit zur Muttermilch können Sie diese genauso wie Muttermilch nach Bedarf geben. Sie müssen keine Angst haben, dass Ihr Kind zu dick wird. Neben der Pre-Milch gibt es die sogenannte „1“-Milch. Diese hat eine etwas sämigere Konsistenz und ist etwas sättigender als die Pre-Milch. Auch diese Milch können Sie prinzipiell von Geburt an Ihrem Baby geben. Jedoch kann es sein, dass Ihr Baby davon weniger braucht als von der Pre-Milch.

Wird Ihr Baby von der Anfangsmilch nicht mehr satt, können Sie ihm die Folgemilch 2 geben. Diese ist noch gehaltvoller und sättigender als die Anfangsmilch 1, so dass Sie diese nun nicht mehr nach Bedarf geben sollten, sondern altersentsprechende Portionen. Durch die veränderte Zusammensetzung sollten Sie diese Milch Ihrem Baby erst im Beikost-Alter, also so ab sechs Monaten geben. Die Folgemilch 2 können Sie bis zum Ende des ersten Lebensjahres geben. Falls Ihr Baby aber so mit etwa acht Monaten von der Milch nicht mehr satt wird, können Sie auf die Folgemilch 3 umsteigen. Ab dem sechsten Monat sollten Sie aber mit der Beikost anfangen.

Hat Ihr Baby ein erhöhtes Allergierisiko sollten Sie ihm sie sogenannte HA-Milch (für hypoallergen) geben. Diese gibt es sowohl als Pre, 1- und 2-Milch. Aber Achtung: Hat Ihr Baby eine nachgewiesene Kuhmilchallergie, können Sie ihm auch diese HA-Milch nicht geben, da sie aus Kuhmilch hergestellt wird. Ihr Baby braucht dafür eine spezielle Nahrung, die Ihnen Ihre Kinderärztin nennen kann.

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